Fugenausbildung bei der Holzterrasse: plus minus 7 Millimeter

Zerstörte Terrassendielen durch geringe Fugenausbildung

Zerstörte Terrassendielen durch geringe Fugenausbildung. Wir haben da ein paar Tipps, damit Ihre Holzterrasse auch in einigen Jahren noch schön aussieht.

Fugenausbildung? Es geht um den Abstand der einzelnen Terrassendielen zueinander. Keine ganz unwesentliche Frage, schließlich sollen sie nach dem Aufbau ein schönes Bild ergeben, also eine Holzterrasse, die sich sehen lassen kann. Damit das gelingt, haben wir einen Tipp für Sie. Geben Sie nicht Ihrem spontanen Gefühl nach und setzten Terrassendiele an Terrassendiele. Das kann bei den ersten Exemplaren gut aussehen. Aber schon nach einigen weiteren Brettern werden Sie feststellen, dass die Terrassendielen, obwohl sie gerade aussehen, nicht zu einhundert Prozent aneinander passen. Das liegt nicht an minderer Qualität, sondern an der Natur. Genauer gesagt am Holz. Gut, werden Sie sich sagen. Dann nehme ich Abstandhalter von zwei Millimetern, damit jede Diele genug Raum hat. Tun Sie es nicht! Denn mit zwei Millimetern Fugenausbildung zwischen jedem Brett haben Sie die Rechnung ohne den Winter und den Sommer gemacht.

Terrassendielen brauchen Platz: Die richtige Fugenausbildung für die Holzterrasse

Die Belagsbretter, also die Terrassendielen, geben bei einer sehr engen Verlegung ein tolles Bild ab. Mit einer fast geschlossenen Oberfläche beeindruckt die Holzterrasse den Besucher. Soweit so schön. Jedenfalls solange die Sonne brennt und die Luft trocken ist. Aber warten Sie die ersten Regentage ab, wenn sich die Nebel senken und Niederschlag nicht nur ein kurzer Sommerregen ist. Dann entscheidet sich, ob die Fugenausbildung der Holzterrasse die Quell- und Schwindbewegungen des Holzes ausgleichen kann. Diese treten bei jedem Holz auf. Damit reagiert das Holz in erster Linie auf die Feuchtigkeit und in zweiter Linie auf die Temperatur der umgebenden Luft.
Es ist also egal, ob Sie sich für sibirische Lärche, Bangkirai oder Cumaru entscheiden, Holzterrassendielen leben und arbeiten bei Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschieden.

Zerstörte Terrassendielen durch geringe Fugenausbildung

Das Ergebnis eines zu geringen Abstands zwischen den einzelnen Terrassendielen sind zerstörte Dielen. Deshalb ist die Fugenausbildung nicht nur an den Seiten der Terrassendielen wichtig. Auch an den Stößen der Längsseiten empfehlen wir plus minus 7 Millimeter Abstand. Bei zu geringer Breite der der Fugenausbildung lagert sich Schmutz in den Fugen ab. Dieser wird durch Regen und umgebende Feuchtigkeit selbst immer feuchter und führt zum Aufquellen des Holzes. Im Extremfall versagt die Befestigung oder es kommt zum Aufwölben der Terrassendielen. Weil das Holz über die Fugen keine Möglichkeit hat, abzutrocknen.

Fugenbreite von plus minus 7 Millimetern
Damit Sie lange Freude an Ihrer Holzterrasse haben, sollte die Fugenbreite um 7 Millimeter liegen. So bleiben die Fugen zwischen den Brettern offen. Wasser und Schmutz fallen hindurch und die Terrasse kann leicht gereinigt werden. Denken Sie auch bei den Längsstößen der Terrassendielen an diesen Fugenabstand. Achten Sie an diesen Stirnseiten außerdem darauf, dass diese nicht unmittelbar auf einem Unterkonstruktionsholz liegen. Sonst wird der Wasserablauf an dieser empfindlichen Stelle behindert. Hier finden Sie unsere Terrassendielen für Ihre Holzterrasse.