Geschraubte Holzfassade: Sichtbar, demontierbar, zeitlos - die geschraubte Holzfassade.

Geschraubte Holzfassade, die Vorteile und Nachteile

Geschraubte Holzfassade: Es geht an dieser Stelle, wie schon in den beiden vorangegangenen Artikeln, darum, wie eine Holzfassade am besten auf der Traglattung befestigt werden kann. Dieses Mal dreht sich alles um die Vor- und Nachteile des traditionellen und modernen Nagelns. Also einmal mit Hammer und einmal mit dem Nagler. Hier fragen wir, ob das Klammern dem Nageln bei der Holzfassade vorzuziehen ist und was dabei beachtet werden muss.
In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die geschraubte Holzfassade, ihre Vorteile und Nachteile.

Sichtbar, demontierbar, zeitlos – die geschraubte Holzfassade

Um es gleich vorwegzunehmen: Geschwindigkeit ist nicht die Sache der geschraubten Fassade. Soll heißen: Gut Ding will Weile haben. Oder: Schon das Schrauben dauert, aber das ist erst der zweite Arbeitsgang. Denn wer schraubt, legt Wert auf ein schönes bis wunderschönes Erscheinungsbild. Um das aber durchgehend zu erreichen, muss vorgebohrt werden, sonst besteht die Gefahr des Reißens. Der ohnehin hohe Zeitaufwand steigt also noch einmal um rund sechs bis acht Minuten pro Quadratmeter Holzfassade. Das hängt zum einen von dem eigenen Arbeitstempo ab. Aber auch von der Größe der Bretter oder Leisten und damit von der Anzahl der Bohr- und Schraubvorgänge. Belohnt wird dieser Aufwand mit einer Holzfassadenbefestigung, die sichtbar, zeitlos und bei Bedarf demontierbar ist.

Selbstbohrende Schrauben für die Holzfassade
Wir leben nicht vor hundert Jahren, also nutzen wir die moderne Technik. Selbstbohrende Schrauben für die Holzfassade heißt die Lösung für ein schnelleres Arbeiten. Lärche ist eines der am besten geeignetsten Hölzer für den Außenbereich und damit für die Holzfassade, aber es neigt zur Rissbildung, wenn nicht vorgebohrt wird. Unser Tipp: Bei der Fassade aus Lärchenholz besser auf selbstbohrende Schrauben verzichten und vorbohren. Im selben Arbeitsschritt kann das Senken erfolgen. Und zur Überraschung vieler: Den Bohrer bitte einen Millimeter größer (!) als die Schraubendurchmesser wählen. So kann sich die Schraube später spannungsfrei bewegen.

Geschraubte Holzfassade: Sichtbar, demontierbar, zeitlos - die geschraubte Holzfassade.

Geschraubte Holzfassade: Sichtbar, demontierbar, zeitlos – die geschraubte Holzfassade

Edelstahlschrauben für die Befestigung der Holzfassade
Wer zuletzt lacht… Edelstahlschrauben sind für die Befestigung der Holzfassade eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wer schlau ist und an dieser Stelle sparen möchte, greift zur galvanisch verzinkten Schraube. Laut Werbung rostfrei. Stimmt. Aber nur, solange die Oberfläche nicht verletzt wird und das wird sie üblicherweise an zwei Stellen. Zum einen fordert das maschinelle Einschrauben seinen Tribut durch Abrieb an der Schraube selbst. Zum anderen leidet der Kopf häufig. Die Ursache für Letzteres ist der zu schwache Anpressdruck. Gerade bei Kreuzschlitzschrauben rutscht dann der Schrauber aus dem Kopf und verletzt die verzinkte Oberfläche.

Torx-Schrauben: das einzig Wahre für Holzfassaden und ihre Befestigung
Zu den Vorteilen der geschraubten Holzfassade zählt die Optik. Setzten Sie diese nicht durch die falschen Schrauben aufs Spiel. Torx-Schrauben sind das einzig Wahre für Holzfassaden und ihre Befestigung. Das ist kein neumodischer Kram, sondern eine Lösung, die im industriellen Bereich längst zum Standard geworden ist. Der Kraftschluss zwischen Schrauber und Schraubenkopf ist um Längen besser, als beim Kreuzschlitz.
Unser Fazit: Wer auf eine richtig schöne Befestigung der Fassade Wert legt, entscheidet sich für eine geschraubte Holzfassade. Dabei empfehlen wir Torxschrauben aus Edelstahl. Sichtbar, demontierbar, zeitlos – die geschraubte Holzfassade. Hier geht es zu unseren Angeboten für die Holzfassade.

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