Holzverschalung streichen oder nicht

Holzgiebel verkleiden

Holzgiebel verkleiden: Es gibt unzählige Varianten, einen Giebel zu verkleiden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit nennen wir nur einige: Holzschalungen, Schiefern, Verklinkern oder mit diversen Verbundstoffen verkleiden. Wir gehen an dieser Stelle auf das Verkleiden eines Giebels mit einer Holzschalung ein, wobei es auch dabei verschiedene Möglichkeiten gibt. Angefangen von der Holzart, weiter über die Verlegeart und schließlich zur Frage der Verlegerichtung. Auf das geeignete Holz für eine Giebelverkleidung sind wir an dieser Stelle eingegangen. Unser Tipp für eine dauerhafte Lösung, die übrigens seit Jahrhunderten bewährt und nachhaltig ist: greifen Sie zu Lärche oder sibirische Lärche, um Ihren Holzgiebel zu verkleiden.

Vier Verlegearten auch für den Holzgiebel
Holzgiebel verkleiden: Bei der Frage der Verlegeart geht es um die Art, wie die einzelnen Bretter oder Leisten der Fassade zueinander angeordnet sind. Diese Verlegearten werden nicht nur bei den normalen Hauswänden angewandt, sondern auch bei der Verkleidung des Holzgiebels.

1. Die Stülpschalung: Hierbei wird der untere Rand des oberen Brettes auf dem darunter liegenden befestigt. Es ergibt sich eine schuppenförmige Überdeckung, mit der die Horizontale des Hauses betont wird. Mit dieser Methode lassen sich auch weniger maßhaltige Bretter zu einem gleichmäßigen Fassadenbild verarbeiten. Bei dieser Verlegeart lässt das Maß der Überdeckung Spielraum für Maßtoleranzen zu. Heute entscheidet man sich in erster Linie aus gestalterischen Gründen für die Stülpschalung. Wir bieten Ihnen die Keilstülpschalung als komfortable Bretter mit Nut und Feder an. Hier finden Sie unsere Keilstülpschalung mit Nut und Feder in sibirischer Lärche nicht nur für Ihren Holzgiebel.

2. Boden-Deckel-Schalung: Üblicherweise wird sie vertikal, also stehend verbaut. Sie betont die Senkrechte des Hauses und kann als Klassiker der Holzgiebel Verkleidung gelten. Weil sie so zeitlos und beliebt ist, haben wir sie als Bodenleistenschalung als Nut und Feder System im Angebot. Dabei werden die Bretter einfach ineinander gesteckt und ergeben eine geschlossene Fassade. Hier finden Sie unsere Bodenleistenschalung. Der Unterschied zwischen Boden-Deckel und Bodenleistenschalung liegt im etwas schmaleren Deckbrett. Unsere Bodenleistenschalung aus sibirischer Lärche für Ihren Holzgiebel finden Sie hier.

3. Überfälzte Schalung: Als überfälzte Schalung wird oft die Nut und Feder-Schalung bezeichnet. Sie wird üblicherweise horizontal, also waagerecht verbaut, wenn es sich nicht um eine Bodenleistenschalung handelt.

4. Schalung mit offener Fuge: Diese Variante bietet sich sowohl horizontal, also auch zur vertikalen Verkleidung des Holzgiebels an.

Holzgiebel verkleiden: Die Verlegerichtung für die Bretter

Verkleiden eines Giebels mit einer Holzschalung

Zeitlos schön, auch wenn das Holz vergraut. Wir erklären die Arten einen Holzgiebel zu Verkleiden.

Die Verlegerichtung der Bretter im Holzgiebel macht nicht nur einen optischen Unterschied aus. Vertikale oder senkrechte Linien betonen die Höhe, horizontale oder waagerechte Linien wiederum betonen das Gebäude in der Breite. Gleiches gilt auch für den Rest der Fassadengestaltung.
Grundsätzlich ist die vertikale Ausrichtung der Giebelverkleidung und der Fassade unproblematischer. Der Grund liegt in der Bewitterung. Das Wasser kann so längs zur Holzfaser ablaufen. Regenwasser fließt schneller von der Fassade ab. Außerdem gibt es keine Flächen, auf denen sich Wasser sammeln kann. Damit sind vertikale ausgerichtete Fassaden und Holzgiebelverkleidungen grundsätzlich langlebiger.

Holzgiebel verkleiden: Horizontale Holzgiebelverkleidung
Wer trotzdem eine horizontale Holzgiebelverkleidung plant, kann das Problem der Trocknung auf zwei Wegen umgehen.
1. Unsere Keilstülpschalung ist, wie die traditionelle Keilstülpschalung, für die horizontale Montage ausgelegt. Damit bietet sie dem Regenwasser keine ebenen Flächen, auf denen es sich sammeln kann.
2. Trendliner: Diese Linie ergibt eine geschlossene Fassade und ist mittels Nut und Feder bequem zu montieren. Ihre waagerechten Flächen sind, ähnlich wie bei den Rhombusleisten, angeschrägt. Damit läuft das Wasser leichter ab.
Unser Tipp zum Trendliner: Trendliner gibt es in der Ausführung Markant mit harter Kante und Elegant, mit abgerundeter Kante. Markant bietet den Vorteil, dass sich Wasser schneller vom Holz löst, dieses also schneller abtrocknen kann. Unsere Trendliner für Ihre Fassade und Ihren Holzgiebel finden Sie hier.
3. Rhombusschalung: Hierzu verwenden Sie unsere Rhombusleisten für Ihre Fassade oder den Holzgiebel. Die horizontalen Flächen sind hierbei mit 15 Prozent angeschrägt und bieten so neben einem schönen Licht-Schatten-Spiel ein ausreichendes Gefälle, um auch Regenwasser gut ablaufen zu lassen. Rhombusleisten ergeben immer eine offene Fassade. Unsere Rhombusleisten finden Sie hier.

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