Holzverschalung und Wärmedämmung im Bild.

Holzverschalung und Wärmedämmung

Holzverschalung und Wärmedämmung im Bild.

Holzverschalung und Wärmedämmung im Bild.

Hier geht es um die Holzverschalung und die Wärmedämmung. Immer wieder erreichen uns Fragen von unseren Kunden. Wir haben sie sortiert und werden sie jetzt in loser Folge an dieser Stelle beantworten. Sie werden sehen: Selber machen ist möglich. Heute geht es um die ersten Schritte bei einer neuen Holzverschalung. Bevor Sie mit der eigentlichen Konstruktion und Montage der Holzfassade oder Bretterschalung beginnen, gilt es, einige Fragen zu beantworten. Aber das haben Sie längst getan. Sie wissen über den Zustand der Wand Bescheid und kennen mögliche Strom führende Kabel in der Wand. Falls nicht sollten Sie einen Blick auf den vorangegangenen Artikel: „Holzfassade oder Bretterschalung“ werfen.

Holzverschalung und Wärmedämmung

Wärmedämmung und Hinterlüftung als Teil der Holzverschalung und Wärmedämmung: Bei einer soliden Holzverschaltung sollte der Abstand zwischen den Latten der Unterkonstruktion um die 60 Zentimeter liegen. Um für die richtige Hinterlüftung der Holzverschalung zu sorgen, denken Sie bitte an die Lüftungswinkel oder die Lüftungsbänder. Sie sorgen dafür, dass außer Luft nichts anderes zwischen Holz und Wand gelangt. Denn egal ob gedämmt oder nicht, Insekten, Wespennester, Mäuse oder Siebenschläfer sind nur mit großem Aufwand wieder aus der Wärmedämmung zu vertreiben, wenn sie sich erst einmal eingenistet haben.

Achtung Dachvorsprung!
Was der Dachvorsprung mit Ihrer Wärmedämmung zu tun hat? Das merken Sie spätestens, wenn Ihre Unterkonstruktion samt Dämmung am oberen Ende der Wand nicht unter den Dachvorsprung des Hauses passt. Messen Sie also vorher, wie viel Unterkonstruktion plus Dämmung plus Holzverschalung Ihr Dachvorsprung zulässt.
Die meisten unserer Kunden entscheiden sich beim Bau einer Holzfassade oder Bretterschalung für den größeren Nutzen und nehmen die Außendämmung der Wand gleich mit in das Pflichtenheft. Dabei kommt zur Unterkonstruktion der Schalung noch die Stärke der geplanten Wärmedämmung hinzu.
Hierfür nehmen Sie Kanthölzer in Dämmstärke. Bei einer Dämmstärke von 12cm 6/12er oder 8/12er Kanthölzer, die Sie auf die Wand dübeln oder schrauben.

Dämmplatten einklemmen
Weniger ist mehr. Jedenfalls gilt dies beim Platz für die Wärmedämmung, sonst entstehen Kältebrücken. Befestigen Sie das erste Kantholz waagrecht, etwa 3 cm über der späteren Unterkante der Schalung. Die weiteren Kanthölzer folgen dann senkrecht darüber. Der Abstand hängt vom gewählten Dämmmaterial ab, sollte aber immer ca. 5mm unter der Dämmplattenbreite liegen. Dadurch wird die Klemmwirkung gewährleistet und offene Fugen in der Dämmung werden verhindert. Beachten Sie beim Dämmmaterial die Angaben des Herstellers. Denn nicht alle Dämmmaterialien werden einfach zwischen die Latten geklemmt. Je nach Material sind zusätzliche Befestigungen vorgesehen. Außerdem noch einen Tipp: Styropor lässt sich für diese Art der Dämmung schlecht verwenden, da es nicht klemmbar ist.

Unterspannbahn hinter der Holzverschalung
Holzverschalung und Wärmedämmung: Die Unterspannbahn wird, wie in unserer Zeichnung auch, oft als diffusionsoffene Schicht bezeichnet. Es gibt Dämmmaterial, das feuchtigkeitsabweisend ist und keine solche  Unterspannbahn verlangt. Bei fast allen Dämmungen ist diese Unterspannbahn jedoch zu empfehlen, da sie Feuchtigkeit, die durch die Holzverschalung eindringt, von der Dämmung fernhält. Warum das wichtig ist? In den meisten Fällen isoliert nur trockenes Dämmmaterial zu einhundert Prozent, außerdem kann Feuchtigkeit Schimmelpilzbefall und Zersetzung zur Folge haben. Ihr Holz für dies Unterkonstruktion und die Holzverschalung erhalten Sie hier.