A
Abkürzungen Nadelhölzer:
– Fichte (FI)
– Tanne (TA)
– Kiefer oder Föhre (KI)
– Lärche (LA)
– Douglasie (DGA)

Abkürzungen Laubhölzer:
– Buche (BU)
– Eiche (EI)
– Esche (ES)
– Erle (ER)
– Kirschbaum (KB)
– Birnbaum (BB)
– Nussbaum (NB)
– Birke (BI)
– Ahorn (AH)
– Rüster bzw. Ulme (RU)
– Hain – oder Weißbuche (HB)

B

Holzterrassen und Baurecht

1.Nach jeder landesrechtlichen Bauordnung sind Balkone genehmigungspflichtige Bauvorhaben.

2. Holzterrassen zu ebener Erde sind genehmigungsfrei.

3.Bei aufgeständerten Terrassen muss ab 1m Höhe (Bayern ab 0,50cm-liegt wohl am Starkbier :-)) ein Geländer vorgesehen werden. Hierbei ist eine Höhe von mind. 90cm zu beachten, gemessen von der Oberkante Terrassendiele bis zu der Geländeroberkante.

F

Fase:
Abschrägung (meist 45 Grad), um scharfe, leicht brechende Kanten zu vermeiden, Fasebrett

Frühholz:
Zu Beginn der Wachstumsperiode wachsendes Holz mit oft großen Poren und einem weichem Holz.

Fichte:
Die Fichte gehört zur Gruppe der Reifholzbäume, bei denen der verkernte Teil nicht dunkel gefärbt ist. Fichtenholz ist insgesamt heller und weiche als Kiefernholz.

G

Gatterschnitt:
Das Aufschneiden eines Holzstammes in Längsrichtung. Bei den so enstehenden Brettern haben diejenigen aus der Stammmitte bessere Qualität, weil die Jahresringe relativ senkrecht zur Brettoberfläche stehen.

K

Kiefer:
Die Kiefer ist ein Kernholzbaum. Das in der Farbe deutlich abgesetzte kernholz ist rötlich braun, der Splint ist weißlich gelb. Die Jahrringgrenzen sind deutlich erkennbar. Frisch geschnittenes Kiefernholz riecht aromatisch.

S

Sibirische Lärche:
Die sib. Lärche gehört zu den härteren Holzarten mit guten Festigkeitseigenschaften. Lärchenholz besitzt eine gute Wiederstandsfähigkeit gegen Pilzbefall und ist somit gut für den Außenbereich geeignet. Das Lärchenholz eignet sich Gartenzäune, Holzfassaden, Terrassenböden, Gartenhäuser und andere Verwendungen für Gartenholz.

Die Lärche ist ein Holz mit gelblich brauner Farbe und wird im Aussehen weitgehend durch den Wechsel von Früh- und Spätholz bestimmt. Bei Nadelhölzer, ist es natürlich, dass Äste in der Oberfläche vorhanden sind. Die sib. Lärche kann quasi naturbelassen verarbeitet werden.
Die natürlichen Inhaltsstoffe wie Harz und Gerbsäure machen das Holz wiederstandsfähig gegen Fäulnis und Insektenbefall. Durch Witterungseinflüsse erhält die unbehandelte Oberfläche eine silbrig-graue Patina. Diesem Farbverlust kann man durch pigmentierte Pflegeöle vorbeugen, und somit eine dauerhafte Wohnraumerweiterung bis in Ihren Garten hinein erzielen.
Das „vergrauen“ der Dielen führt nicht zu einer Wertminderung. Tragfähigkeit und Resistenz bleibt erhalten. Trotz modernster Technik lassen sich bei Nadelhölzern gelegentliche raue Stellen im Holz oder auch Trockenrissen nicht vermeiden.
Bei starker Wärme kann es zudem bei Nadelhölzern zu Harzaustritten kommen. Dieses zeugt jedoch von guter Qualität und beweist, dass der Boden, der Ihnen zu Füssen liegt, lebt. Die Verarbeitung der Dielen muss mit V2A Edelstahlschrauben geschehen, da die Gerbsäure in dem Holz dazu neigt, mit verzinkten Schrauben zu reagieren. Hier kann es dann zu einer schwarzen Fleckenbildung kommen.
Oben genannte Beschreibungen stellen keine Reklamationsgrund dar, da dies holztypische Merkmale sind.
T
Übersicht über Holzarten für die Holzterrasse mit Eigenschaften
Kritererien / Holzart Massaranduba Bangkirai Sibirische Lärche Douglaisie
Kiefer
Dauerhaftigkeit I II II – III III
Hauptherkunftsländer Nörd. Südamerika
Brasilien / Guyana
Indonesien
Malaysia
Osteuropa Mitteleuropa
Vorteile sehr dauerhaft, für Erdbau und
und Wasserbau geeignet, sehr
Beständigkeit gegen Pilze und
Schimmel
sehr gutes Preis-
Leistungsverhältnis,
leicht zu bearbeiten, gute stat. Eigenschaften
gutes
Preis-Leistungsverhältnis
und stat. Eigenschaften
Gewicht pro qbm 1.200 kg 1.200 kg 600 kg 550 kg
Strapazierfähigkeit / Härte sehr hart sehr hart mittel mittel
Äste astarm fein – bis grobastig
Rissigkeit fein rissig an den Enden mittel bis hoch
Schwind- und Quellverhalten gering hoch mittel mittel
Geeignet für Anstrich Unsere Empfehlung: 1x Frühjahr und im Bedarf 1xHerbst