Holz im Außenbereich und Eigenschaften

Entschtscheidend bei der Verwendung von Holz im Außenbereich ist seine Hygroskopizität. Dies bedeutet, dass das Holz sich seiner Umgebungsfeuchte annähert. Bei nassem Klima nimmt das Holz Feuchtigkeit auf und geht auseinander und bei trockener Witterung zieht sich das Holz zusammen. Durch diesen natuerlichen Effekt entstehen zum Beispiel s.g. Trockenrisse. Der Fachmann und Volksmund sagt: Das Holz arbeitet!
Insbesondere bei Terrassendielen im Außenbereich kann es durch den oben beschriebenen Effekt zu Änderungen im Verlegebild kommen und die Fugen zwischen dem Terrassenholz können bis zu 5mm arbeiten.

Pflege der neugebauten Holzterrasse
Ihre Holzterrasse sollte nicht bei Regen gebaut werden, da Terrassenholz im nicht geöltem Zustand mehr Wasser aufnimmt und das Quell- oder Schwundverhalten sich erhöht.

Grundsätzlich sollte das Terrassenholz im Frühjahr und im Herbst mit einem Pflegeöl eingeölt werden. Wichtig ist hierbei ein dünner Aufstrich der nicht filmbildend ist, und ein langer und gleichmässiger Pinselstrich, damit sich das Öl richtig verteilt und man nicht das Auf- und Absetzen des Pinsels auf dem Holz sieht. Bei frei bewitterten Terrassen – also ohne Terrassenüberdachung – kann man auch 3-4 Anstriche im Jahr aufbringen.
Aktuell führen wir Pflegeöle der Firma Remmers in den Farbtönen: Natur, Lärche, Bangkirai / Massaranduba und Teak,  basierend auf Leinölbasis.

Terrassendiele, sib. Lärche mit Pflegeöl behandelt

Bei Verschmutzungen darf man niemals eine Eisendrahtbürste benutzen sondern immer nur eine Messingdrahtbürtse, da insbesondere bei der sibirischen Lärche es zu einer chemischen Reaktion mit dem Holz kommen kann und schwarze Flecken entstehen. Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass keine Metallarbeiten oder Wasserabläufe mit Metall an das Terrassenholz gelangt.

Bei der Verwendung eines Pflegeöls beachten Sie bitte die Hinweise des Herstellers.