Guyana Teak: oder das Teak, das kein Teakholz ist

Guyana Teak ist günstiger als das echte Teak. Das ist nicht allein dem raffinierten Einkauf geschuldet. Es ist schlichtweg ein anderer Baum. Der botanische Name für das Holz ist Basralocus. Und anders als es der Name nahe legt, hat es nicht ganz die Eigenschaften, die wir klassischem oder echtem Teak zuschreiben. Dieses hört auf die botanische Bezeichnung: Tectona Grandis. Im Unterschied zum Guyana Teak, das auch unter Handelsbezeichnungen wie Basralocus oder Angélique bekannt ist. Es handelt sich also um unterschiedliche Bäume mit anderen Eigenschaften als der Teakbaum.
Meist erreicht die Holzqualität die Resistenzklasse 2 und nicht die 1 – wie das echte Teak. Damit ist es immer noch ein sehr gutes Holz, aber eben nicht ganz so widerstandsfähig wie das Original.
Seine Struktur ist sichtbar grobporiger und nicht ganz so geschmeidig, wir sagen gerne barfußfreundlich, wie beim Teak.

Guyana Teak – die ruhige Eleganz

Trotzdem ist es ein ausgezeichnetes Holz. Es beeindruckt mit einem sanften Braun, das so gleichmäßig daherkommt, dass man seine Maserung fast suchen muss. Aber es sind gar nicht nur die optischen Reize, die das Hartholz zum perfekten Terrassenholz machen. Die Dielen sind immer noch sehr witterungsbeständig. Guyana Teak hat seine Dauerhaftigkeit längst bewiesen. In Lateinamerika wird es gerne im Wasserbau eingesetzt. Das gilt als eine der härtesten Übungen und überfordert die meisten heimischen Holzarten.
Seine hohe Dichte führt nicht nur zu einem spürbaren Gewicht – deshalb auch unser Tipp, beim Terrassenbau immer zu zweit zu arbeiten – sie lässt das Holz zudem kaum Wasser aufnehmen. Quell- und Schwindbewegungen sind damit relativ gering. Ein Punkt, der bei stark bewitterten Terrassen nicht zu unterschätzen ist.

Hartholz Terrassenbelag: so lässt sich Guyana Teak verarbeiten

Für alle Heimwerker steht bei allen Holzarten die Frage im Raum, wie sich das Holz verarbeiten lässt. Gerade unter den tropischen Harthölzern gibt es Sorten, die kaum zur Selbstverlegung zu empfehlen sind. Beim Guyana Teak ist das anders. Es lässt sich problemlos verarbeiten, wenn Sie ein paar Grundsätze beachten.

So bearbeiten Sie Guyana Teak problemlos

1. Arbeiten Sie bei diesem Holz stets zu zweit. Mehr helfende Hände sind immer erlaubt. Aber allein macht sich die Verlegung der Terrassendielen mit diesem Gewicht nicht gut.
2. Nutzen Sie Hartmetall-Werkzeuge. Denn die hohe Dichte des Holzes hält Bohrern und Sägen einen spürbaren Widerstand entgegen.
3. Bohren Sie Löcher immer vor und nutzen Sie dabei für die Schraubenköpfe einen Senker, so vermeiden Sie unschöne Quetschungen der Holzstruktur und herausstehende Schraubenköpfe. Ein vorgebohrtes Loch reißt nicht so schnell und auch die Splitterbildung können sie so vermeiden. Außerdem erreichen Sie so leichter ein schönes gleichmäßiges Schraubbild. Vergessen Sie nicht: Eine Terrasse mit diesem Holz hält länge. Sie genießen die Früchte Ihrer Arbeit also für viele Jahre.
4. Nutzen Sie Schrauben aus rostfreiem Edelstahl. Anderes Material führt im Zusammenspiel mit Feuchtigkeit und dem Holz zu unschönen Verfärbungen. Diese lassen sich übrigens nicht abwaschen. Diese Mühe lohnt sich also.

Guyana Teak – extrem dauerhaft als Hartholz Terrassenbelag
Basralocus oder Guyana Teak bewährt sich als Bauholz, für Brückenbau, für Schleusen oder Hafenanlagen. Dabei hat es seine Widerstandskraft in Tausenden Projekten bewiesen. Als Terrassendiele werden Sie also lange Freude an Ihrem Sonnendeck im eigenen Garten oder auf dem Dach haben. Sie haben Fragen? Dann sprechen Sie uns an. Hier erreichen Sie uns.