Thermoholz Herstellung: Wie wird Thermoholz hergestellt? -
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Thermoholz Herstellung: Wie wird Thermoholz hergestellt?

Die Herstellung von Thermoholz ist ein physikalischer Prozess, der ohne den Einsatz von Chemikalien auskommt. Er basiert auf der kontrollierten Behandlung von Holz mit hoher Hitze und Wasserdampf. Außerdem verraten wir, wo Sie Thermoholz günstig kaufen können. Hier die einzelnen Schritte.

Holzauswahl: Zunächst wird hochwertiges Holz ausgewählt, meist Kiefer, Fichte, Esche oder andere geeignete Holzarten.

Trocknung: Das Holz wird auf einen bestimmten Feuchtigkeitsgehalt getrocknet.

Erhitzung: Das getrocknete Holz wird in speziellen Öfen auf Temperaturen zwischen 180°C und 230°C erhitzt. Die genaue Temperatur und Dauer des Prozesses variieren je nach Holzart und gewünschten Eigenschaften.

Dampfbehandlung: Während des Erhitzens wird Wasserdampf zugeführt. Dieser Dampf verhindert, dass das Holz austrocknet und Risse bekommt.

Abkühlung: Nach der Erhitzung wird das Holz langsam abgekühlt, während weiterhin Dampf zugeführt wird.

Nachbehandlung: Das Thermoholz wird anschließend auf den gewünschten Feuchtigkeitsgehalt getrocknet und kann bei Bedarf weiterverarbeitet werden (z.B. Oberflächenbehandlung).

 

Was passiert während der Thermobehandlung?

Durch die Hitze und den Dampf werden chemische Veränderungen im Holz ausgelöst:

Zellwände verändern sich: Die Zellwände des Holzes werden verändert, wodurch das Holz weniger Wasser aufnehmen kann.

Harze werden entfernt: Harze und andere wasserlösliche Bestandteile werden aus dem Holz entfernt.

Zucker werden abgebaut: Zucker, die als Nahrungsgrundlage für Pilze und Insekten dienen, werden abgebaut.

Holz wird stabiler: Die innere Spannung des Holzes wird reduziert, was zu einer höheren Dimensionsstabilität führt.

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Thermoholz Herstellung: Welche Vorteile hat Thermoholz als Fassadenholz?

Thermoholz bietet als Fassadenholz eine Reihe von überzeugenden Vorteilen gegenüber unbehandeltem oder chemisch behandeltem Holz:

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Hohe Dauerhaftigkeit: Durch den Abbau von Nährstoffen für Pilze und Insekten ist Thermoholz von Natur aus sehr widerstandsfähig gegen Fäulnis und Schädlingsbefall. Es erreicht die Dauerhaftigkeitsklasse 1, was bedeutet, dass es jahrzehntelang ohne besondere Schutzmaßnahmen im Außenbereich eingesetzt werden kann.

Dimensionsstabilität: Thermoholz quillt und schwindet kaum, was Risse, Verformungen und Beschädigungen der Fassade minimiert. Dies ist besonders wichtig in Regionen mit starken Temperaturschwankungen.

Witterungsbeständigkeit: Thermoholz ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, UV-Strahlung und anderen Witterungseinflüssen.

Geringer Wartungsaufwand: Da Thermoholz von Natur aus widerstandsfähig ist, ist nur ein geringer Wartungsaufwand erforderlich. Eine regelmäßige Reinigung ist in der Regel ausreichend.

Optik: Thermoholz hat eine attraktive, warme Farbe, die mit der Zeit leicht silbrig-grau nachdunkelt.

Umweltfreundlich: Die Thermobehandlung ist ein umweltfreundlicher Prozess, da keine schädlichen Chemikalien eingesetzt werden.

Splitterfreiheit: Die thermische Behandlung macht die Holzoberfläche glatt und splitterfrei.

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Thermoholz ist eine ausgezeichnete Wahl für Fassadenholz, das Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und eine natürliche Optik vereint. Es ist eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zu anderen Fassadenmaterialien.

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