Bewitterung und Vergrauung

Die Bewitterung und Vergrauung hängt beim Holz von vielen Faktoren ab, das unbehandeltes Holz auch widerstandsfähig stimmt so nicht.

Bewitterung und Vergrauung hängen beim Holz von vielen Faktoren ab, dass unbehandeltes Holz auch widerstandsfähig ist, davon können wir uns bei unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz überzeugen.

Bei Bewitterung und Vergrauung stellt sich die Frage: Reift Holz oder altert es? Ja, Sie haben recht, diese Frage ist eher philosophischer Natur. Sie zeigt aber, dass es durchaus einer persönlichen Entscheidung bedarf, ob und wie man Holz plant, baut und schützt. Denn das, was bei Jahrhunderte alten Heustadln in den Alpen schön ist, muss einem an der eigenen Holzfassade noch lange nicht gefallen. Deshalb klären wir die fünf Gründe, die zur Bewitterung und zur Vergrauung des Holzes führen, und über die es sich lohnt, bereits vor dem Bau der eigenen Holzfassade oder der Holzterrasse nachzudenken.

Fünf Faktoren für das Vergrauung

Es gibt ein paar Punkte, die den chemisch-physikalischen Abbauprozess ausmachen und eine direkte Auswirkung die Vergrauung haben.

1. Das Sonnenlicht: Das Sonnenlicht oder genauer gesagt die UV-Strahlung führt zur Braunfärbung des Holzes an seiner Oberfläche. Dabei wird Lignin abgebaut und durch den Regen ausgewaschen. Zum Thema Ligning haben wir bereits in diesem Artikel Informationen zusammengestellt.
2. Das Regenwasser: Das Regenwasser wäscht das an der Oberfläche abgebaute Lignin aus dem Holz. Das Holz nimmt dann an der Oberfläche eine helle, bis weiße Färbung an.
3. Die Mikroorganismen: Die Mikroorganismen und die Verschmutzung wirken der Weißfärbung entgegen. Die Holzoberfläche nimmt deshalb eine graue Färbung an.
4. Das Wasser: Das Wasser oder die Feuchte-Schwankungen, also der Wechsel von Nässe und Trockenheit führen zu einer natürlichen Rissbildung des Holzes. Austrocknung.
5. Die andauernde Bewitterung: Die über Jahre andauernde Bewitterung hat eine messbare Erosion zur Folge. Je nach Bewitterung und Holz liegt sie bei etwas 0,1 Millimeter pro Jahr. Mit anderen Worten: Terrassen und Fassaden aus Holz werden sehr sehr langsam dünner.

Noch mehr Infos rund um das Thema Bauholz, Holzfassaden und Holzterrassen finden Sie in unserem Blog und alles was beim, beim Bau und der Pflege weiterhilft.