Die Unterkonstruktion (UK) einer Terrasse hängt immer von den Gegebenheiten des Bodens ab

Für die Unterkonstruktion einer Terrasse können sowohl Holz- auch als Aluminiumunterkonstruktionen verwendet werden. Die Stabilität der Fläche hängt von den Abständen der Unterkonstruktion sowie der Stärke und dem Material der Terrassendielen ab. Die Unterkonstruktion muss vom Untergrund durch Stelzlager oder Granulatpads (mind. 5 mm Dicke) getrennt werden, um den Holzschutz sicherzustellen. Um eine ausreichende Belüftung zu erreichen, sollten Sie Ihre Terrasse mindestens mit einer Aufbauhöhe von 70 mm planen. Der Abstand der Unterkonstruktion ist abhängig von der Stärke der Diele, optimal sind 40 - 60 cm. Es gilt: je weniger Abstand, desto stabiler (die Dielen sollen sich schließlich nicht durchwölben). Kann die UK nicht auf dem Boden befestigt werden (z. Bsp. auch bei Dachterrassen) muss eine verwindungssteife Rahmenkonstruktion verwendet werden.

📌 Unterkonstruktion (UK) wird aus Gründen der Stabilität hochkant verlegt = bei einer UK von 45 x 70 mm heißt es also: 70 mm hoch
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Ab 8,43 €* / 1 Meter
Terrassen-Unterkonstruktion Aluminium, 26x60 mm, Länge 4,00m
  • SW10258
33,72 €*
Ab 5,37 €* / 1 Meter
Unterkonstruktion sib. Lärche 45x70mm, Länge 3,00m, gehobelt, Standard-Sortierung
  • SW10088.3
  • 3,00 m
16,11 €*
 
Unterkonstruktion Angelim Pedra mit Wechselfalz, 45x70mm, lfm
  • SW10256
5,27 €*
Ab 9,56 €* / 1 Meter
Unterkonstruktion Bangkirai, verleimt/ keilgezinkt, 45x70mm, Länge 3,95m, Standard-Sort.
  • SW10156.3
  • 3,95 m
Varianten ab 32,03 €*
37,76 €*
Ab 4,85 €* / 1 Meter
Unterkonstruktion Cupiuba mit Wechselfalz, 42x65mm, Länge 2,45m
  • SW10257.1
  • 2,45 m
Varianten ab 8,97 €*
11,88 €*
 
Unterkonstruktion Robinie, 45x70mm, lfm
  • SW10255
13,56 €*
Ab 7,04 €* / 1 Meter
WPC Unterkonstruktion für Terrassen, schwarz 30 x 62mm, Länge 2,5m
  • SW10270
17,59 €*

Punktfundamente mit Unterkonstruktion aus Aluminium oder aus Holz und was es sonst noch gibt

Hier sprechen wir von der klassischen Variante eines Unterbaus für eine Holzterrasse. Das Erdreich oder der Untergrund werden punktförmig frostsicher ausgehoben. Dann werden Punktfundamente aus Beton gesetzt. Oben wird dabei ein Anker für die Aufnahme der eigentlichen UK, also der Traglatten für die Terrassendielen gesetzt. Oder nutzen Sie eine vorhandene Steinterrasse und gleichen die Höhenunterschiede über Stelzlager und Gummipads aus. Es gibt verschiedene Wege zur perfekten UK für die eigene Holzterrasse.

Terrassenunterkonstruktion - so machen Sie es richtig

Beim Terrassenbau ist es wie beim Hausbau. Wir beginnen unten und die einzelnen Ebenen bauen aufeinander auf. Damit wird deutlich, wie wichtig die UK für die dauerhafte Haltbarkeit der Terrasse ist. Doch wozu dient eine Terrassenkonstruktion überhaupt, worauf muss dabei besonders geachtet werden? Ist Holz oder Aluminium das bessere Material für die UK? Die Antworten auf genau diese Fragen und die passenden Anleitungen zum Verlegen einer Terrassenunterkonstruktion geben wir hier:

Wozu dient eine Unterkonstruktion beim Terrassenunterbau?

Die UK sorgt für die Statik und Hinterlüftung der Terrassendielen. Sie kann aus Holz, WPC oder Alu bestehen, das hängt vom Untergrund und der Terrasse selbst ab. Die Terrassenunterkonstruktion verhindert, dass die Terrassendielen unmittelbar in Kontakt mit dem Boden kommen, so bleiben Ihnen die Dielen lange erhalten.

Verlegehöhe und Abstände für den Aufbau

  • Beachten Sie die Montageanleitung des Herstellers für Ihr Terrassensystem und Material
  • Berechnen Sie die Verlegehöhe Ihrer Terrasse und beachten Sie dabei die Lage zu Türen, Fenstern und Treppen
  • Halten Sie zwecks Belüftung mind. einen 60 mm Abstand zwischen Terrassendielen und Untergrund ein
  • Verlegen Sie die Unterkonstruktion (UK) mit einem Abstand von 40 cm bis max. 60 cm (je nach verwendetem Material und Dielenstärke) enger oder weiter, bei Stößen muss eine doppelte UK gesetzt werden
  • Bei Hochterrassen: verwenden Sie statisch tragende UK aus starken, harten Konstruktionshölzern z.B. Cumaru oder Robinie als Basis
  • Die Dielen sollten von der Hauswand weg verlaufen, dies dient der Entwässerung, also dem Abfließen von Regenwasser, dabei sollten Sie ein Gefälle von 1 – 2 % (ein Zentimeter pro Meter) realisieren, um Staunässe zu vermeiden. Das ist besonders wichtig für Schattenlagen, da die Terrasse sonst nicht richtig abtrocknet
  • Höhenunterschiede können mit Gummipads und Stelzlagern ausgeglichen werden
  • Planen Sie Gitterroste und Entwässerungsrinnen an der Hauswand und vor Fenstern und Türen ein

Unterkonstruktion aus Holz oder Aluminium?

Generell eignen sich sowohl Holz als auch Aluminium für den Bau einer Unterkonstruktion. Wichtig ist es, dass die Lebensdauer der UK und die Dauerhaftigkeit der Terrassendielen entweder ähnlich sind. Bei einer Terrasse aus Holz kann bei der Auswahl der passenden UK ebenfalls auf Holz gesetzt werden. Empfehlenswert ist es, sich dabei für eine langlebige Holzart, zum Beispiel für Bangkirai oder Robinie, zu entscheiden. Am langlebigsten ist eine Alu-Unterkonstruktion. Sie ist witterungsbeständig, verrostet nicht und ist unverrottbar, somit ist sie einer Holz-Unterkonstruktion in vielen Punkten überlegen. Eine Alu-Unterkonstruktion splittert oder reißt auch nicht, was bei Holz passieren kann. Des Weiteren ermöglicht ein Unterbau aus Aluminium eine präzisere Verarbeitung und Verschraubung als Holz. Alu-Unterkonstruktionen lassen sich so gut wie unter allen Holzdielen, Holzarten sowie unter WPC verlegen.

Die perfekte Unterkonstruktion für die Holzterrasse, welche Holzart eignet sich für die Unterkonstruktion der Terrasse?

Die UK ist die Basis jeder Holzterrasse. Sie fixiert die Terrassendielen und sorgt auch für die Belüftung des Holzes. Fehler bei der Montage können zu Feuchtigkeitsschäden führen. Die Holzarten von Terrassendielen und Unterkonstruktion müssen aufeinander abgestimmt sein. Dielen und Lagerhölzer müssen nicht unbedingt aus der gleichen Holzart bestehen, aber die natürliche Dauerhaftigkeit sollte ähnlich sein, damit die Unterkonstruktion genauso lange hält, wie die Dielen. Dabei gilt, dass die Dauerhaftigkeit um nicht mehr als 1 voneinander abweichen darf. Auch die Festigkeitseigenschaften müssen zueinander passen. Für Hartholz-Dielen wählen Sie also Konstruktionsholz, das ebenfalls aus Hartholz besteht. Bei Nadelholz-Dielen genügt eine Unterkonstruktion aus Nadelholz.

Bei der Montage der Unterkonstruktion alles richtig machen

Der Untergrund: Die Unterkonstruktion wird auf einem festen und ebenen Untergrund verlegt. Damit Wasser ablaufen kann, muss die Fläche ein leichtes Gefälle weg vom Gebäude haben. Das Konstruktionsholz darf nicht direkt auf dem Erdreich aufliegen. Um das Holz vor Staunässe zu schützen, verwenden Sie am besten Gehwegplatten als Auflagefläche und legen zusätzlich Gummigranulatpads ca. alle 60 - 80 cm unter die Balken. Dadurch hat Wasser keine Chance, sich zu sammeln und das Holz anzugreifen.

Konstruktionsholz verlegen

Die Balken werden parallel zueinander und quer zur Laufrichtung der Terrassendielen verlegt. Der Abstand zwischen den Balken hängt davon ab, wie stark die Dielen sind. Um die Dielen langfristig in Form zu halten, darf er nicht zu groß sein. Allgemein wer-den folgende Abstände empfohlen (jeweils von Balkenmitte zu Balkenmitte):

  • Bei einer Dielenstärke von 20 – 24 mm (z. Bsp. bei Tropenholz mit Stärke 21 mm) = UK Abstand von Mitte zu Mitte: 40 cm
  • Bei einer Dielenstärke von 25 – 28 mm (z. Bsp. bei sibir. Lärche mit Stärke 27 mm) = UK Abstand von Mitte zu Mitte: 50 cm

Höhenausgleich

Bevor Sie die Terrassendielen auf der Unterkonstruktion verlegen, stellen Sie mithilfe einer Wasserwaage sicher, dass alle Balken die gleiche Höhe haben. Ungleichheiten lassen sich mit Stelzlagern oder Keilen und Pads ausgleichen.